Wassertechnik im Kachelofen 

Bei der Verbrennung von Holz entstehen Heiz­gase mit Temperaturen von 600 – 800 °C. Dieses Temperaturniveau wird genutzt, um Heizwasser zu erwärmen. Der Wärme austausch erfolgt, indem die heißen Gase an wassergekühlten Metallflächen vorbei­strömen. Technisch gibt es dafür zwei Lösungen. Beim Rohr Wärmetauscher strömen die Heizgase durch ein glattwandiges, wassergekühltes Rohr­bündel. Dieses Konzept wird bei Wasser führenden Kachelöfen eingesetzt. Rippenwärmetauscher werden aufgrund ihrer kompakten Bau weise bei Wasserführenden Ka­minen verwendet.image4256

Die Lamellen­/Rippenstruktur erhöht die Tau­scheroberfläche erheblich. Bei bestimmungs­gemäßem Betrieb werden Ablagerungen auf Rippenflächen aufgrund der hohen Oberflächen­temperaturen verbrannt. Die heiße Brennkammer wird ebenfalls zur Heizwasser erwärmung genutzt. Der Brennraum befindet sich in einem wassergefüllten Kessel­körper. Die heißen Steine erwärmen die Wände
des Kesselkörpers und das darin befindliche Heiz­wasser. Kesselkörper und Wasserwärmetauscher bilden eine Baueinheit.

Durch beide Prozesse des Wärmeübergangs heizt sich das Wasser auf 70 – 80 °C auf, wird in einem Pufferspeicher gesammelt und erwärmt bei Be­darf Heizkörper, Fußboden­ und Wandflächen­heizungen.

Mit der Restwärme im Heizgas wird bei Kachel­öfen­ die  Kachelwand erwärmt. Bei Ka­min-­Kesseln ist die Restwärme aufgrund der hohen Scheibenabstrahlung zu gering. Die Rauchga­se strömen direkt in den Schornstein.

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Die Einbindung einer Einzelfeuerstätte in das Heizkonzept eines Einfamilien­hauses ist besonders empfehlenswert für Gebäude mit einem Wärmebedarf bis zu 9 kW. Zur Unterstützung ei­ner vorhandenen Heizung oder in der Übergangszeit macht es Freude mit heimischer Energie zu heizen.  Mit Holz und Sonne zu heizen bedeutet auf erneuerbare Energien zu setzen. Sowohl unter ökonomischen als auch unter ökologischen Gesichtspunkten ist dies eine zukunftweisende Entscheidung. Denn auf Dauer spart man so nicht nur Geld, sondern auch wertvolle Ressourcen wie Öl und Gas. Es ist verbunden mit einem Gefühl der
Sicherheit und Überzeugung jederzeit das Grundbedürfnis Wärme für seine Familie decken zu können.
Eine Heizung ist nur so gut wie das  Zusammenspiel mit seinen Wärme­erzeugern und dem Wärme manage­ment. Zentraler Bestandteil dieser be­sonderen Form des Wärmemanage­ments ist die Brunner ­Heizzentrale. Sie besteht aus einem Schichtlade­Pufferspeicher, einer Hydraulikbox mit allen Pumpen und Anschlüssen und einer zentralen Steuerung mit Touch ­Bedienfeld.
Einfacher und perfekter kann das Zusammenspiel einer komplexeren Heizung heute nicht umgesetzt wer­den. Die Heizzentrale wird in seinen Bauteilen und Anschlüssen nach der aktuellen Kunden-Konfiguration zu­sammengestellt und kann auch ohne
großen Aufwand jederzeit verändert oder erweitert werden.Es ist egal ob damit eine Heizungs­modernisierung mit der Einbindung vorhandener Komponenten, wie z. B. eines alten Boilers und Ölkessels geplant wird oder eine Neuanlage, die sich technisch über die Jahre ent­wickeln soll. Mit der Heizzentrale von BRUNNER sind auch alle Vorausset­zungen für eine Einbindung künftiger Wärmeerzeuger geschaffen. Dies alles wirtschaftlich und technisch einfach.

Heizleistung

So entsteht Heizleistung

Die Heizleistung wird bei Scheitholzbetrieb über die Brennstoffmenge und die Heizintervalle bestimmt.
Hello: Die angegebene Heizleistung ist nicht vergleichbar mit kontinuierlich und automatisch betriebenen Wärmeerzeugern.
Bei hand be dienten Scheit holz feuer stätten bezieht sich die angegebene Nennleistung auf ein Abbrandintervall mit der dafür festgelegten Brennstoffmenge. Für die Abschätzung der stündlich zur Verfügung stehenden Wärmeleistung gilt:

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